Um für eine Schlauchmagen Operation von der Krankenkasse genehmigt zu bekommen, wird i.d.R. ein psychologisches Gutachten benötigt. Dies dient dem Zweck, dass der/die Übergewichtige auch mental mit so einem Schritt klar kommt. Eine Operation ist kein Wunderheilmittel, denn ohne Disziplin und Mitarbeit des Operierten ist auch eine erfolgreiche Gewichtsreduktion nach so einer Operation kaum möglich.
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Nachdem ich brav mein einwöchiges Ernährungs- und Bewegungsprotokoll geführt hatte, stand nun ein etwas längeres Behandlungsgespräch bei meiner Ärztin auf dem Plan. Wir haben den Behandlungsvertrag fertig gemacht, und anschließend offenbarte sie mir meine Optionen.
Nachdem ich ja nun lange über das Thema Adipositaschirurgie nachgedacht hatte, folgten nun die ersten Taten meinerseits. Ich meldete mich bei dem Arzt, der mich damals durch mein Bodymed Programm leitete. Dieser hatte schon vor einigen Jahren angeregt, dass ich über das Thema der Operation nachdenken solle. Der Arzt verwies mich an eine Ärztin, bei der ich durch Zufall schon einmal in Behandlung war. Vor drei Jahren hatte ich einen Harnweginfekt, den ich von hausärztlichen Notdienst hab behandeln lassen. Und dieser Notdienst fand in dieser Praxis statt. Damals sagte mir die Ärztin schon, dass ich wohl wenige Möglichkeiten habe mit herkömmlichen Mitteln und Wegen mein Gewicht zu reduzieren. Damals wollte ich davon aber wenig wissen, und habe dann nicht weiter darüber nachgedacht.
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Wer mich kennt und wer diesen Blog liest der weiß, dass ich morbid Adipös, also krankhaft fettleibig, bin. Nun bietet die Medizin für Menschen wie mich einen letzten Rettungsanker: die bariatrische Operation des Verdauungstraktes. Dabei gibt es die verschiedensten Operationsmöglichkeiten, um diesem massiven Übergewicht zu begegnen.
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Es kommt wie es komme musste: Ich werde den Blognicht mehr weiter betreiben. Dieser Blog hat mein Leben knapp 10 JAhre lang begleitet. Dabei bin ich durch einige Höhen, und noch mehr Tiefen gegangen. Ich habe leider keinerlei Motivation mehr diesen Blog weiterzuführen. Der Blog bleibt zwar bis auf weiteres noch im Netz, allerdings wird es nicht mehr möglich sein Kommentare zu hinterlasse. Einzig bei diesem Eintrag sollte das noch 14 Tage klappen.
In diesem Sinne
Montie
PS: Wer weis was in ein paar Jahren ist
Nun sind es schon 19 Wochen, in denen ich am OPTIFAST Programm teilnehme. Die eigentliche Fastenphase ist seit sieben Wochen vorbei, und wir befinden uns in den letzten Wochen der Stabilisierungsphase. Dies ist der Übergang vom Fasten zum “normalen” Essen. Uns wird in anschaulichen Punktesystem erklärt, wie wir uns nun am besten ernähren sollten.
Ich habe seit dem Start des Programms 35,2 Kilogramm Gewicht verloren. Dies zeigt sich vor allem in besserer Beweglichkeit, höherer Mobilität und einem kleinerem Bauchumfang. Bei der letzten Messung vor fünf wochen hatte ich 19 cm Bauchumfang verloren. Mittlerweile sollten es einige cm mehr geworden sein.
Rückwirkend betrachtet bin ich ganz froh mit dem was ich bisher geschafft habe. Dennoch bin ich nicht zu 100% zufrieden, da ich doch in der Fastenzeit so meine “Ausrutscher” hatte. Es wäre also durch das reine Fasten noch viel mehr möglich gewesen. Aber ich bin schon jetzt sher zufrieden. An die neue Ernährungsweise habe ich mich auch gewöhnt, und ich esse wesentlich gesunder. Auch von Soft Drinks usw bin ich weg, denn ich trinke ausschliesslich Wasser, Kaffee und Tee. Klar, ich gehe ab und an auch schonmal Essen, und achte dann nicht auf meine Punkte. Dies mache ich aber nicht sehr häufig, weshalb das alles zu meinem Plan dazu gehört.
Mir geht es im Moment recht gut, und einige Monate liegen ja noch vor mir!
Letzten Montag ist leider der Kurs ausgefallen. Allerdings habe ich diese Woche zu 100% durchgehalten, und mich nicht zu Sünden hinreissen lassen. Liegt auch darin begründet, dass ich meine Geldkarte an meine Frau abgegeben habe. Ich habe also nicht die Mittel um mir etwas zu besorgen.
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Ich habe den ersten Monat im neuen Job fast geschafft. Meine Bedenken und Ängste der ersten paar Tage haben sich nicht bestätigt, und ich finde mich ganz langsam zurecht im Unternehmen. So nach und nach komme ich mit den Kollegen gut klar, und auch die eigentliche Arbeit an sich fängt an zu gefallen.
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Gebrabbel