Knapp eine Woche war ich jetzt wieder in Osnabrück, um mein Bein von diversen Ärzten behandeln zu lassen. Die gute Nachricht ist, dass ich in den nächsten Tagen wieder arbeiten darf. Nach 15 Wochen als Arbeitsunfähig geschrieben, bin ich echt froh wieder arbeiten zu dürfen.
Am vergangenen Wochenende war ich bei meiner Freundin, was mir mal wieder sehr gut getan hat. Konnte dabei echt gut abschalten und mich ein wenig fallen lassen.
Gestern hatte ich eine Begegnung der angenehmen Art. Ich habe mich mit einer Klassenkameradin getroffen, die ich seit knapp neun Jahren weder gesehen noch gesprochen hatte. Umso mehr hatten wir uns natürlich zu erzählen. Dies uferte darin aus, das wir irgendwann verdutzt auf die Uhr schauten und feststellen mussten, dass wir fast neun Stunden geredet haben. War ein wirklich cooler Abend…. Zurück in die Vergangenheit!
Gestern Abend lief das Finale der fünften Staffel von „24 – Twenty Four“. Das Ende war irgendwie abzusehen, und hat mich nicht wirklich überrascht. Dennoch möchte ich ein kurzes Resümee von der fünften Staffel ziehen:
Sie hatte einen wirklich starken Einstieg, denn in der ersten Folge wurden bereits zwei Charaktere getötet, die eigentlich zur Stammbesetzung gehörten. Ich war beim ersten Schauen doch sehr überrascht. Der Spannungsbogen hielt sich ungefähr bis zur Mitte der Staffel. Anschließend wurde es z.T. doch recht unglaubwürdig was da so alles passiert. Ständig werden irgendwelche Maulwürfe in die Counter Terrorist Unit, kurz CTU, eingeschleust. Ich glaube diese Bande vom Stümpern würde ich nicht einmal ein Glas kalter Milch zum bewachen geben.
Dann finde ich es suspekt, dass immer wieder Jack Bauer zurück zur CTU kehrt. Ich meine, in der ersten Staffel stirbt seine Frau durch Versäumnisse seitens der CTU. Zwischen der zweiten und dritten Staffel wird er Drogenabhängig, was in der dritten Staffel dann an Tragweite gewinnt. Zudem muss er in der dritten auch noch einen Vorgesetzten erschießen. Wo wir zur vierten Staffel kommen, denn hier ist er zu Beginn nicht mehr bei der CTU, sondern beim Department of Defense, kurz DoD. Die besondere Bedrohungslage macht es nötig, dass Jack Bauer reaktiviert wird, und vorerst seinen Dienst wieder bei der CTU aufnimmt. Zum Schluss der vierten Staffel muss Jack untertauchen, weil er sonst an die chinesische Regierung ausgeliefert werden soll, weil bei einer Aufklärungsmission ein Konsul der Chinesen um kam. Zudem versucht jemand hohes aus der Regierung Jack zu töten.
In der fünften war Jack nun 18 Monate untergetaucht, und arbeitet nach dem ersten Drittel der Staffel wieder für die CTU. Normalerweise wäre der Mann das totale Sicherheitsrisiko für jedwede Regierungsbehörde. Aber nun gut, es ist ja nur eine Serie und eine sehr spannende noch dazu. Als Fazit für die fünfte Staffel sage ich, das sie klar zu den besseren gehört, dennoch ihre Schwächen hat. Was allerdings mal wieder aufstößt ist die Tatsache, dass hier auf Rechte von Verdächtigen keine Rücksicht genommen wird. Hier wird gefoltert und verhört bis der Arzt kommt.
Nun ja, leider ist die Serie jetzt erstmal wieder für ein Jahr vorbei, du ich warte schon Sehnsüchtig darauf die sechste Staffel sehen zu können. Aber dies wird wohl noch ein knappes Jahr dauern *seufz*. Somit ist mein Mittwoch-Abend weder so ganz ohne Beschäftigung. Muss ich mir nun eine neue Serie suchen?
Tut mir leid für die längere Abstinenz, aber mein PC war der Meinung einen Defekt auftauchen lassen zu müssen. Nun ist mein Rechner erstmal halbwegs wieder am Laufen, und ich schreibe sofort fleißig meinen Blog.
Es ist in den letzten Tagen auch mal ein bisschen was passiert. In die Sache mit der AOK ist Bewegung gekommen. Mir wurde meine therapeutische Maßnahme bewilligt, weshalb ich wohl recht zeitnah (in 1-2 Wochen) wieder arbeiten darf.
Ansonsten arbeite ich nun für GAMIGO, einem PC & Videospielemagazin, als freischaffender Redakteur. Ich wusste gar nicht, wie sehr ich das Schreiben von News hasse. Ist glaube ich die lästigste Aufgabe bei einem Onlinemagazin. Glücklicherweise versorgen die Spielefirmen mich mit Pressemitteilungen, weshalb ich im Moment nicht lange suchen muss.
An Morgen bin ich dann erstmal wieder in OS/Neuenkirchen meine Freundin besuchen. Freue mich schon sehr darauf. Werde dann da auch bis Freitag schlafen. An Freitag mag ich übrigens noch nicht denken, denn da habe ich ein dutzend Termine in good old Osna City auf die ich mehr als keine Lust habe.
Über mich ist übrigens der World of Warcraft Wahn hereingebrochen. Hätte nicht gedacht, das mich das Spiel noch jemals packen könnte, aber nun ist es passiert. Ich spiele das zusammen mit einem Kollegen, und man muss sagen: Wir sind gut dabei . . . Mal schauen was das noch wird!
Nun ist es also passiert, und die Politiker des Freistaates Bayern den „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Jugendschutzes“ eingerichtet. Die wichtigsten Punkte des §131a des Strafgesetzbuchs sagt folgendes aus:
Virtuelle Killerspiele
Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen,
1. verbreitet,
2. öffentlich zugänglich macht,
3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder
4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder
auszuführen unternimmt, um sie im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder
einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen.«
»Es besteht kein legitimes Bedürfnis für Erziehungsberechtigte, exzessive Gewaltdarstellungen Jugendlichen oder gar Kindern zugänglich zu machen. Das Erzieherprivileg wird daher ersatzlos aufgehoben.«
Es ist meiner Meinung schon schlimm genug, das wir Deutschen unsere Vergangenheit faktisch unter Verschluß halten. So wird im Bereich der Videospiele alles sofort indiziert oder beschlagnahmt, wo auch nur ein Hakenkreuz zu sehen ist.
Nun wird uns faktisch diktiert, was wir schauen oder Spielen dürfen. Ich finde es völlig legitim, daß Kinder und Jugendliche geschützt werden müssen, aber genau das ist doch die Aufgabe der Eltern. Somit wird allen mündigen und erwachsenen Mitbürgern das Recht verwehrt, Spiele zu spielen die „unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen“. In meinen Augen ist das Zensur, welche aber laut dem Grundgesetz nicht ausgeübt wird. Aber dies ist ja “nur” ein Gesetzentwurf der erst noch verabschiedet werden muss. Hoffen wir, das auf Bundesebene nicht nur Bayern sitzen!
Letzte Nacht war es endlich wieder soweit, und die populärste amerikanische Sportart hat ihren Einzug in der Welt gehalten. Die Rede ist natürlich vom diesjährigen Super Bowl XLI im American Football! Die meisten Deutschen werden wahrscheinlich nicht einmal mitbekommen haben, dass dieses Großereignis letzte Nacht stattgefunden hat!
Gespielt haben dieses Jahr die Chicago Bears gegen die Indianapolis Colts. Geschichtsträchtig war dabei, dass zum ersten Mal in der Geschichte des Super Bowls zwei Afro-Amerikaner als Trainer am Rande des Feldes standen. Es war somit auch das erste Mal, das ein farbiger Trainer am Super Bowl teilnahm und diesen dann auch gewann!
Das Spiel an sich war in den ersten beiden vierteln wirklich sehr spannend. Die Chicago Bears erspielten sich einen Touchdown nach bereits 14 Sekunden. Das darauffolgende Field Goal verwandelten sie auch vorbildlich! Anschließend folgte ein zweiter Touch Down seitens Chicagos. Im ersten Viertel dominierte Chicago klar, wurde aber schnell von den Colts überrannt. Das Ende vom Lied war, das die Colts mit 29:17 gegen die Bears gewonnen haben.”Ich bin stolz, dass ich als erster afro-amerikanischer Coach diese Trophäe in den Händen halten kann”, sagte Coach Dungy nach dem Spiel. Alles in allem war es mal wieder ein Ereignis der Superlative. Dieses habe ich natürlich mit gebratenem Geflügel, Reis und jeder Menge Bier genossen.
Zufrieden von dem Spiel, legte ich mich dann auch um halb fünf in der früh hin, um den Schlaf des Gerechten zu genießen!
Eigentlich ist „Tapetenwechsel“ nicht ganz richtig. Wie ich bereits vor einigen Tagen erwähnte, habe ich einen neuen Schrank bekommen. Nun war gestern hier die totale Umbauaktion in meinem Schlaf- sowie dem Wohnzimmer. Bereits morgens um 10:30 Uhr waren meine Eltern samt Cousin da, und wir konnten flux anfangen umzuräumen.
Alles in allem hat die Aktion bis gestern Abend um halb sechs gedauert. Ich denke mal, alle waren danach etwas genervt und K.O. Aber ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, und nun fühle ich mich wohl in meiner neuen Wohnung.
Ich weis nicht warum, aber seit knapp einer Woche leide ich unter Schlaflosigkeit. Ich wälze mich nachts im Bett hin und her, und schaffe deshalb höchstens 3-4 Stunden zu schlafen. Komischerweise bin ich aber auch nicht wirklich müde. Dennoch macht mir diese Schlaflosigkeit ziemliche Sorgen. Ich denke mal, dass mir einfach der Ausgleich durch die Arbeit fehlt. Soviel Zeit zum „Ausruhen“ hatte ich in meinem Leben ja noch nie.


Gebrabbel